Dieser Kumo-36-Eintrag wiegt 567 g, spürbar mehr als die leichtere Kumo-Variante, und ersetzt den gepolsterten Hüftgurt durch ein schlichtes Gurtband-Design — ein üblicher Ultraleicht-Kompromiss, der mehr Last auf die Schultern verlagert im Tausch gegen weniger Volumen und Gewicht an der Hüfte. Die Tragfähigkeit liegt bei rund 11,35 kg, was der typischen Obergrenze rahmenloser Rucksäcke entspricht, bevor der Komfort nachlässt. Ein Brustgurt hilft, die Last zu stabilisieren, Lastumlenker fehlen bei dieser Ausführung jedoch.
Mit Maßen von 53,5 x 28 x 12 cm teilt sich das Volumen in ein 28-L-Hauptfach plus rund 8 L Außennetz, verschlossen über einen Deckel statt Rolltop. Die Hülle aus recyceltem 70D/100D Robic-Nylon ist trinksystemkompatibel, hat aber keine integrierte Regenhülle — für nasse Etappen lohnt sich also ein Liner oder Drybag. Mit 15,8 g pro Liter liegt er im Mittelfeld der rahmenlosen Ultraleicht-Rucksäcke — eine vernünftige Wahl für Mehrtagestouren, bei denen geringes Rucksackgewicht wichtiger ist als Polsterung an der Hüfte.