An der Spitze der Cumulus-Winterreihe steht der Teneqa 850, ein Expeditions-Mumienschlafsack mit 850 g polnischer Gänsedaune bei 850 cuin Bauschkraft (Verhältnis 96/4). Komfort -15 °C, Grenze -23 °C und Extremwert -46 °C – Werte aus eigenen Tests von Cumulus, die diesen Schlafsack klar in den Bereich ernsthafter Kälte einordnen: Hochgebirgsexpeditionen, Touren nahe Polarbedingungen oder Tiefwinter-Biwaks, wo ein gewöhnlicher Winterschlafsack nicht ausreicht. Das Gesamtgewicht liegt bei 1310 g.
Obwohl er mehr Daune trägt als jeder andere Schlafsack dieser Reihe, ist sein Wärme-Gewicht-Verhältnis das effizienteste der hier betrachteten Cumulus-Schlafsysteme – dazu tragen vertikale Kammern, eine anatomische Fußbox sowie ein isolierter Kragen samt Zugschutz entlang des durchgehenden Zweiwege-Reißverschlusses bei, der hier ungewöhnlicherweise links statt rechts sitzt. Die Daune ist RDS-zertifiziert, zwei Säcke lassen sich zu einer Doppelvariante koppeln. Die Pertex-Quantum-Hülle mit 29 g/m² und die Innentasche runden ein Expeditionspaket für Nutzer bis 190 cm ab. Kein Schlafsack für gewöhnliches Trekking – die 1,3 kg lohnen sich nur auf Touren, wo extreme Kälte ein reales und kein bloß theoretisches Risiko ist.