Der Cumulus Alaska 900 ist ein vollwertiger Winter-Expeditionsschlafsack für wirklich kalte Bedingungen, nicht für die Übergangssaison. Die Füllung aus 900 g weißer Entendaune mit 700 Cuin Bauschkraft (US-Standard, Daunen-Feder-Verhältnis 95/5) liegt in einem Doppel-H-Kammersystem, das zwei Kammerschichten übereinanderlegt, um Kältebrücken an den Nähten zu reduzieren. Daraus ergibt sich eine vom Hersteller angegebene Komforttemperatur von -10 °C, eine Grenztemperatur von -18 °C und ein Extremwert von -39 °C — Werte, die klar auf Winterexpeditionen und Biwaks weit unter null ausgelegt sind, nicht auf normale 3-Saison-Touren.
Bei einem Gesamtgewicht von 1400 g und einer Pertex-Quantum-Außenhülle mit 35 g/m² und DWR-Beschichtung verzichtet der Sack zugunsten echter Wintertauglichkeit auf Ultraleicht-Ambitionen: ein zweiseitiger Reißverschluss, eine 3D-anatomische Kapuze, ein anatomischer Fußraum und ein Kragen gegen Zugluft bringen gleichzeitig mehr Funktion und mehr Gewicht. Der Sack lässt sich zudem mit einem passenden Modell koppeln. Für Touren bei Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt ist der Alaska 900 überdimensioniert — sein Wert liegt gezielt in extremer Kälte, wo leichtere Schlafsäcke schlicht nicht warm genug sind.