Enthält Schlafsäcke und Quilts mit einer Limit-Temperatur (unterer Grenzwert) von −21 °C bis −15 °C (−6 bis 5 °F) laut Hersteller — beide Grenzen einschließlich.
71 Modelle · Preise bei 28 ·von Hand geprüfte Daten· Stand 09/2026
Die US-Bezeichnung „0-degree“ meint die Limit-Temperatur, nicht warmes Schlafen: Modelle dieses Bands sind typischerweise mit Komfort −9 bis −12 °C (15 bis 10 °F) eingestuft, und genau bis dahin schläft eine durchschnittliche Person darin wirklich. Sinnvoll ist so ein Modell, wenn die kalten Nächte bei etwa −10 °C (14 °F) liegen und Reserve gewünscht ist; wer bei −18 °C / 0 °F tatsächlich warm schlafen will, braucht eine Klasse tiefer — Limit um −25 °C (−13 °F), in den USA als „−10 °F“ verkauft.
71 Modelle in der Tabelle
Sortiert: leichteste zuerst
Schlafsäcke und Quilts mit Limit-Temperatur −21 bis −15 °C (0-°F-Klasse), sortierbar nach Limit, Gewicht und Preis
Aufgenommen wird jeder aktive Schlafsack oder Quilt, dessen Limit-Temperatur (unterer Grenzwert) laut Hersteller zwischen −21 °C und −15 °C liegt, beide Grenzen einschließlich — ein Band von ±3 °F um 0 °F (−17,8 °C), das die Rundungen beim Umrechnen zwischen beiden Skalen auffängt. Gefiltert wird ausschließlich über den Limit-Wert; Komfort- und Extremtemperatur spielen für die Aufnahme keine Rolle.
Was ausgeschlossen ist — und warum
Ausgeschlossen sind Modelle mit Limit über −15 °C (5 °F) oder unter −21 °C (−6 °F) — ein Expeditionsschlafsack der −20-°F-Klasse ist eine andere Kategorie, keine wärmere Variante dieser hier — sowie Modelle ohne veröffentlichte Limit-Angabe, meist kleine Manufakturen, die nur einen Komfortwert nennen. Quilts sind bewusst enthalten: Die leichtesten Modelle dieser Einstufung sind Quilts, ohne sie würde die Spitze der Liste fehlen.
Werte laut Herstellerangaben · 71 aufgenommen · Preise bei 28 · Stand 09/2026
Warum ein 0-°F-Schlafsack bei 0 °F nicht warm hält
US-Hersteller etikettieren nach der Limit-Temperatur, europäische nach der Komforttemperatur — derselbe Test nach ISO 23537, zwei verschiedene Zahlen daraus. Ein als „0 °F“ verkauftes Modell hat ein Limit von rund −18 °C, seine Komforttemperatur liegt meist zwischen −9 und −12 °C (15 bis 10 °F). Limit heißt: ein kälteunempfindlicher Erwachsener kommt zusammengerollt durch die Nacht. Komfort heißt: entspannt in Rückenlage schlafen. Wer bei −18 °C wirklich warm schlafen will, braucht ein Limit um −25 °C (−13 °F) — in US-Shops die Klasse „−10 °F“.
Genauso wichtig ist die Isomatte. Die unter dem Körper komprimierte Füllung isoliert kaum, ein 0-°F-Sack auf einer Matte mit R-Wert 3 verhält sich wie ein −7-°C-Modell (20 °F); bei diesen Temperaturen sind R 5 aufwärts angesagt, oder eine Schaummatte unter die Luftmatte.
Wo das Gewicht bleibt
Bei identischer Einstufung reicht die Liste von 612 g bis 2 479 g — Faktor vier, der Median liegt bei etwa 1 330 g. Oben stehen Daunenquilts mit 950 cuin Füllkraft: Hammock Gear Premium Burrow 0 mit 612 g, Enlightened Equipment Enigma 0 mit 711 g. Unten Mumienschlafsäcke mit Kunstfaser („Kufa“) zwischen 2,1 und 2,5 kg, die etwa ein Drittel kosten und im Feuchten ihren Loft behalten. Dazwischen gilt: Der Wechsel von 850 auf 950 cuin spart beim selben Modell 65–80 g — ein spürbarer Aufpreis für deutlich weniger als hundert Gramm, und genau auf diesem Tauschgeschäft beruht die ganze Klasse.