Enthält Schlafsäcke und Quilts mit einer Komforttemperatur zwischen −2 °C und 0 °C (28–32 °F) laut Hersteller — beide Grenzen einschließlich.
80 Modelle · Preise bei 32 ·von Hand geprüfte Daten· Stand 10/2026
Kaufentscheidend ist die Komforttemperatur, nicht das oft beworbene Limit: Das Limit liegt typischerweise 5–6 °C tiefer und bedeutet „zusammengerollt durchhalten“, nicht „warm schlafen“. Alles in dieser Liste ist mit Komfort 0 °C / 32 °F oder knapp darunter eingestuft — warm genug für Frostnächte, ohne Winter-Overkill.
80 Modelle in der Tabelle
Sortiert: leichteste zuerst
Schlafsäcke und Quilts mit Komforttemperatur −2 bis 0 °C, sortierbar nach Komfort, Gewicht und Preis
Aufgenommen wird jeder aktive Schlafsack oder Quilt mit einer Komforttemperatur von −2 °C bis 0 °C, beide Grenzen einschließlich. Gefiltert wird ausschließlich über die Komfortangabe — Limit- und Extremwerte spielen für die Aufnahme keine Rolle.
Was ausgeschlossen ist — und warum
Ausgeschlossen sind Säcke mit Komfort über 0 °C (für Frostnächte zu kalt) und unter −2 °C (für 0-Grad-Nächte unnötig schwer und teuer) sowie Modelle ohne veröffentlichte Komforttemperatur. Quilts sind bewusst enthalten — sie stellen die leichtesten Optionen dieser Klasse.
Werte laut Herstellerangaben · 80 aufgenommen · Preise bei 32 · Stand 10/2026
Komfort, Limit, Extrem — welche Zahl zählt
Hersteller geben nach EN 13537/ISO 23537 drei Temperaturen an. Die Komforttemperatur beschreibt entspanntes Schlafen in normaler Rückenlage; das Limit gilt für einen zusammengerollten, kälteunempfindlichen Schläfer; die Extremtemperatur ist eine Überlebensangabe. Für eine Kaufentscheidung taugt nur der Komfortwert — genau danach filtert diese Liste. Ein als „0-Grad-Schlafsack“ beworbenes Modell mit Limit 0 °C hat real oft nur Komfort +5 °C und ist für Frostnächte zu kalt.
Der Bereich −2 bis 0 °C (28–32 °F) deckt Frühjahrs- und Herbstnächte im Mittelgebirge und den Alpen sowie kalte Sommernächte in Skandinavien ab. Wer regelmäßig deutlich unter −5 °C schläft, braucht eine wärmere Klasse — und trägt dafür Mehrgewicht.
Quilt oder Schlafsack?
Quilts sparen Gewicht, weil sie auf Rückenisolierung und Kapuze verzichten — die komprimierte Füllung unter dem Körper isoliert ohnehin kaum. Das funktioniert aber nur mit einer ausreichend warmen Isomatte (R-Wert 3–4 aufwärts) und sauber abgedichteten Rändern; zugluftempfindliche Schläfer bleiben beim klassischen Mumienschnitt. Frierende Schläferinnen orientieren sich generell eine Stufe wärmer.